Moin liebe Subaristi,
unser Beitragsbild zeigt uns mal ein wenig bei der Arbeit 🙂 . Was haben wir gemacht? Wir haben den neuen E-Outback mal fleißig für euch getestet. Das Ganze in einem sehr spannenden Rahmen. Nämlich Subaru Klassik trifft auf Subaru neueste Technik.

Bild oben: Generationentreffen (v.l.n.r.) Subaru XT, E-Outback, Brat. GSR, L-Serie
Im August hatten wir einen spannenden Tag bei unseren Klassikexperten Kai und Hagen mit der Redaktion des Subaru Drive Magazins. Wir haben eine tolle Storry produziert, die ihr voraussichtlich im Mai Heft 2027 lesen könnt.
Aufhänger war, dass wir einmal unseren Subaru Verein vorstellen . Der Klassikbereich ist hier eine feste Größe. Da lag es nahe, einmal die klassischen Subaru und die neueste Subarugeneration nebeneinander zu haben..
Am Start war der nagelneue Subaru E-Outback, dessen offizielle Premiere noch gar nicht stattgefunden hat. Der neue Outback, das 3. Subaru BEV, das dieses Jahr an den Start geht, wird nun im letzten Quartal dieses Jahres präsentiert.

Bild oben: Fotoshootings für das Drive Magazin
Dabei sind uns ein paar interessante Dinge aufgefallen, die eine Brücke zwischen Klassik und Moderne schlagen. Im Subaru XT wurde erstmalig 1983 ein durchgehendes Lichtband mit integriertem Subaru-Schriftzug am Heck präsentiert. Gleiches Stilelement finden wir im neuem E-Outback. Eine weitere Gemeinsamkeit einer Subaru L-Serie zu dem neuen E-Outback; beide können 1,5 Tonnen an die Anhängerkupplung nehmen.

Bild oben: links E-Outback 2026, rechts Subaru XT 1987, beide mit Leuchtband und Subaru Schriftzug. Beide auch mit 1.500 kg Anhängelast.
Nach ein paar Runden unserer klassikerfahrenen Subaru-Spezis war das Fazit auch eindeutig: ja “der Neue” fährt sich genauso wie man das von den alten Subaru Modellen kennt. Direktes Ansprechverhalten, sehr geringe Wankbewegungen (niedriger Schwerpunkt) und ordentlich Gripp beim Anfahren auf unbefestigtem Untergrund und niedriges Geräuschniveau. Die DNA der klassischen Subarus steckt also auch im neuem E-Outback, dem ersten elektrischen Subaru, der von Subaru im japanischen Subaru Werk in Yajima gebaut wird.
Sehr erfreulich war, dass wir auch feststellen konnten, dass ein Subaru aus dem Jahre 1988 und ein ein nagelneuer E-Outback beide einen Knopf haben, um den Tageskilometerzähler zurück zu stellen !!!

Bild oben: Die Knöpfe und Stellräder im Lenkrad, Türtafel und Mittelkonsole kennen wir alle aus den bekannten Subrau Boxer Modellen. Auch die X-Mode Taste.
Der Erstkontakt vom klassischen zum hochmodernen Subaru verlief ebenfalls bei allen Probanden völlig unspektakulär. Reinsetzen, starten, Gang rein, losfahren. Keinerlei Umgewöhnung oder Rätselraten, wie hier wohl etwas funktionieren mag. Erfreulicherweise haben wir festgestellt, dass es im E-Outback genauso Knöpfe und Schalter gibt wie bei seinen Verbrennerbrüdern (meistens sogar die gleichen). Man kann den E-Outback mit Sprache oder via Touch Screen bedienen oder halt wie einen Subaru von 1988 indem man auf einen Knopf drückt oder die Heizung an einem Drehknopf kälter oder wärmer stellt. Das hat viele sehr erfreut.
Viele merken einen großen akustischen Unterschied, wenn sie das erste Mal ein Elektroauto fahren. Da ist beim E-Outback und seinen Benzinbrüdern tatsächlich kein großer Unterscheid, denn die Subaru Boxer, gerade in Verbindung mit der Lineatronik, waren ja auch schon akustisch extrem zurückhaltend und erzeugten keinerlei Vibrationen. Die Lineatronik in den Benzin-Boxern entkoppelte ja vorher schon das starre Verhältnis von Drehzahl und Beschleunigung, sodass sich das Fahrerlebnis im E-Outback gar nicht groß von dem des bisherigen Subaru Outback mit Boxermotor unterscheidet.

Bild oben: Sehr sauber und übersichtlich und ohne jedes Plastikabdeckgedöns: die Elektro Antriebstechnik des E-Outback. Oben der Spannungswandler, OnBordlader, darunter mittig der Frontelektromotor. Genauso symmetrisch aufgebaut wie bei den Boxern.
Pressemappen sind schön und gut, unsere Technikaffinen im Verein gehen den Dingen lieber auf den Grund bzw. ans Blech. Der Unterfahrschutz des E-Outback zeigt, dass Subaru es mit den Offroadfähigkeiten ernst meint. 3mm dickes Alu (!!!) und 21 cm Bodenfreiheit.

Bild oben: keine Show, der Unterfahrschutz ist genauso robust wie wir ihn als Subaru Zubehörteil für die Boxer kennen. Hier ist er serienmäßig.
Unter der Haube gibt es reichlich zu sehen. Hier wohnt die gesamte Technik, die für den Vortrieb sorgt. 280 KW/381 PS sind eine Ansage. Subaristi, die sich zuletzt über die schwachen Boxermotorisierungen beschwerten, können sich freuen. Der Sprint von 0-100 km/h in 4,5 Sekunden ist beeindruckend. Die V-Max konnten wir verkehrsbedingt nicht ganz ausloten, bei 184 km/h auf dem Tacho mussten wir uns verkehrsbedingt zügeln.
Alle weiteren Infos zum neuem E-Outback findet ihr hier: https://www.subaru.de/modelle/e-outback
Es war ein wirklich toller Tag, den wir mit der Subaru Drive Redaktion verbracht haben. Freut euch auf das Magazin!
Nächsten Monat steht unser Jahrestreffen in Thüringen an, auf das wir uns schon sehr freuen. Wer noch dazustoßen möchte: im August Newsletter ist die Anmeldung.
Euch eine gute Zeit!
Herzlichst, euer Sven



